Marken-Porträt · kein Test

Pull&Bear

Bei den meisten Marken endet die Auskunft dort, wo genäht wurde. Pull&Bear geht zwei Stufen weiter zurück.

Zuletzt geprüft 30. Juli 2026 1 verlinkte Quelle
A Coruña — Illustration
Illustration, keine Fotografie. Erzeugte Ansicht von A Coruña, Spanien, woher die Marke stammt.

Pull&Bear

Herkunft
Spanien
Gegründet
Keine Angabe
Konzern
Inditex
Produktion
Produktionsland genannt
Kernmaterialien
Keine Angabe
Preisniveau
1/4
Beleg-Index
21 von 100

Wie viel diese Marke offenlegt und wie viel davon wir prüfen konnten. Es ist keine Qualitätsnote — eine Materialzeile sagt nichts darüber, wie gut ein Stoff ist. Wie wir das berechnen

  • Produktions-Offenlegung 13/25
  • Verlinkte Quellen 8/20
  • Eigene Materialprüfung 0/15
  • Flächengewicht angegeben 0/12
  • Herstellungsland je Produkt 0/10
  • Konstruktionsangaben vorhanden 0/10
  • Kostenaufbau veröffentlicht 0/8

Beleglage zum Preis So viel, wie dieses Preisband üblicherweise belegt

Drei Zeilen, die sonst fehlen

Am 30. Juli 2026 haben wir die Angaben zu einem Pull&Bear-T-Shirt gelesen, Referenz 3230326800, „95 % Baumwolle / 5 % Elastan". Unter „Rückverfolgbarkeit" steht nicht ein Land, sondern eine Aufstellung:

Weberei: BANGLADESCH · Färbung und Print: BANGLADESCH · Bekleidung: BANGLADESCH

Drei Prozessstufen, einzeln benannt. In diesem Fall liegen alle drei im selben Land — aber die Struktur der Angabe erlaubt, dass sie auseinanderfallen, und genau das ist der Punkt.

Warum das mehr ist als „Made in"

Bei fast allen anderen Marken endet die Auskunft bei der Konfektion. Wo der Stoff gewebt und wo er gefärbt wurde, steht nirgends — bei Dior nicht, bei Fendi nicht, und wir müssen es in jedem dieser Porträts unter „nicht belegbar" führen.

Selbst Weekday, das die nähende Fabrik mit Anschrift und Belegschaftsgröße nennt, nennt nur diese eine. Pull&Bear nennt keine Fabrik, dafür drei Stufen. Das sind zwei verschiedene Arten von Tiefe, und beide fehlen im Luxussegment vollständig.

Der Prüfer steht mit Nummer da

Bei den Materialangaben nennt die Seite nicht nur Zertifikate, sondern die Prüfstelle samt Nummer: „Zertifiziert durch Intertek 193341" — für Bio-Baumwolle nach OCS und für recycelte Fasern nach RCS.

Das ist bemerkenswert im Vergleich mit einer Marke, die wir an anderer Stelle geprüft haben: No Label bewirbt „Bio-Baumwolle", nennt aber weder GOTS noch eine andere Prüfstelle. Ein T-Shirt für unter zehn Euro nennt hier Prüfer und Zertifikatsnummer, ein auf Transparenz gebürstetes Label nicht.

Wie wir an die Angaben gekommen sind

Das gehört offengelegt. Die Inditex-Shops laden diese Abschnitte erst beim Anklicken nach; eine gespeicherte Seite enthält nur die Überschrift, nicht den Inhalt. Unsere eigenen Abrufe scheiterten daran. Der Text stammt deshalb aus dem Browser des Betreibers dieser Seite, wörtlich übernommen.

Was das nicht heißt

Drei Stufen sind keine ganze Kette.

Wo die Baumwolle angebaut wurde, steht nicht da. Und kein Betrieb wird namentlich genannt — anders als bei Weekday oder Fendi.

Und es ist keine Aussage über Bedingungen.

Dass drei Stufen in Bangladesch liegen, sagt nichts darüber, wie dort gearbeitet wird.

Transparenz-Fakten

Nachprüfbare Angaben mit Quelle, keine Bewertung. Eine eigene Ethik-Note vergeben wir nicht — dafür führt der externe Link weiter.

Zertifizierungen und Mitgliedschaften
  • OCS Organic Content Standard, am geprüften Artikel für 65 % der Baumwolle — „Zertifiziert durch Intertek 193341" gelesen 30. Juli 2026
  • RCS Recycled Claim Standard, am geprüften Artikel für 5 % recyceltes Elasthan — „Zertifiziert durch Intertek 193341" gelesen 30. Juli 2026

Was wir belegen können

  • Herkunft nach drei Prozessstufen getrennt, wörtlich: „Weberei: BANGLADESCH / Färbung und Print: BANGLADESCH / Bekleidung: BANGLADESCH"
  • T-Shirt Referenz 3230326800, „95 % Baumwolle / 5 % Elastan"
  • Prüfstelle mit Nummer genannt: „Zertifiziert durch Intertek 193341" für OCS-Bio-Baumwolle und RCS-Recyclingfasern
  • Anteile der zertifizierten Fasern beziffert: 65 % Baumwolle aus OCS-Anbau, 5 % RCS-recyceltes Elasthan
  • Angaben laden clientseitig nach und stehen nicht im gespeicherten Dokument

Was nicht

  • Welche Betriebe die drei Stufen ausführen — es werden keine Namen genannt
  • Wo die Baumwolle angebaut wurde
  • Ob alle Artikel die Aufstellung nach Prozessstufen tragen; wir haben einen geprüft
  • Die Bedingungen in den beteiligten Betrieben
  • Ob die Angaben im eigenen Abruf reproduzierbar sind — unsere Zugriffe scheiterten, der Text kam über den Betreiber

Pull&Bear kaufen — bei diesen Händlern

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Quellen

1 insgesamt · intern archiviert
  1. T-Shirt Ref. 3230326800 mit Rückverfolgbarkeit nach Weberei, Färbung und Bekleidung — Pull&Bear Abgerufen 30. Juli 2026

Leser-Erfahrungen zu Pull&Bear

Das sind Erfahrungen von Leserinnen und Lesern, keine Bewertung unserer Redaktion. Wir testen nicht — wir belegen. Jeder Beitrag wird vor der Veröffentlichung geprüft.

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Häufige Fragen

Wo wird Pull&Bear hergestellt?

Bei dem von uns am 30. Juli 2026 geprüften T-Shirt in Bangladesch — und zwar für alle drei genannten Stufen: Weberei, Färbung und Print sowie Bekleidung.

Was bedeutet die Aufteilung nach Stufen?

Sie zeigt, wo gewebt, wo gefärbt und bedruckt und wo genäht wurde. Die meisten Marken nennen nur die letzte Stufe, wenn überhaupt — bei Dior und Fendi müssen wir die Vorstufen als unbekannt führen.

Wird auch die Fabrik genannt?

Nein. Pull&Bear nennt Länder je Stufe, aber keine Betriebe. Weekday und & Other Stories nennen umgekehrt die Fabrik mit Anschrift, aber nur die nähende.

Sind die Materialzertifikate belegt?

Die Seite nennt Prüfstelle und Nummer — „Zertifiziert durch Intertek 193341" — für OCS-Bio-Baumwolle und RCS-Recyclingfasern. Das ist mehr, als die meisten Marken zu ihren Bio-Angaben schreiben.

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