Marken-Porträt · kein Test

Fjällräven

Fjällräven ist die Marke des Kånken, des Schulrucksacks von 1978, und der Jacken aus G-1000, einem dichten Gewebe aus Polyester und Baumwolle. Sie gehört zu Fenix Outdoor, einem an der Nasdaq Stockholm notierten Konzern mit Sitz in Zug, dessen Sozialprogramm seit 2018 von der Fair Labor Association akkreditiert ist. Der Ausstieg aus PFC-Beschichtungen ist mit Jahreszahlen belegt; eine Fabrikliste haben wir nicht gefunden.

Veröffentlicht 13. September 2026 Zuletzt geprüft 13. September 2026 5 verlinkte Quellen

Fjällräven

Herkunft
Schweden
Gegründet
1960
Konzern
Fenix Outdoor
Produktion
Keine Angabe
Kernmaterialien
Polyester, Baumwolle, Wolle
Preisniveau
3/4
Beleg-Index
20 von 100

Wie viel diese Marke offenlegt und wie viel davon wir prüfen konnten. Es ist keine Qualitätsnote — eine Materialzeile sagt nichts darüber, wie gut ein Stoff ist. Wie wir das berechnen

  • Produktions-Offenlegung 0/25
  • Verlinkte Quellen 20/20
  • Eigene Materialprüfung 0/15
  • Flächengewicht angegeben 0/12
  • Herstellungsland je Produkt 0/10
  • Konstruktionsangaben vorhanden 0/10
  • Kostenaufbau veröffentlicht 0/8

Beleglage zum Preis Weniger, als dieses Preisband üblicherweise belegt

Für wen die Marke gedacht ist

Für Menschen, die Wanderhosen, Jacken und Rucksäcke über Jahre tragen wollen und denen eine reparierbare Konstruktion wichtiger ist als das leichteste Gewicht. Fjällräven verkauft in eigenen Läden, im Fachhandel und online, mit dem Kånken als Einstieg in die Marke und Trekkingbekleidung als Kern.

Wem die Marke gehört

Åke Nordin gründete Fjällräven 1960 in seinem Keller in Örnsköldsvik in Nordschweden; der Kånken kam 1978, entwickelt mit dem schwedischen Pfadfinderverband gegen Rückenprobleme bei Schulkindern. Heute ist Fjällräven die größte Marke von Fenix Outdoor International AG, einem Konzern mit Sitz in Zug in der Schweiz, dessen Aktie an der Nasdaq Stockholm notiert ist. Zur Gruppe gehören unter anderem Hanwag, Tierra, Royal Robbins und die Handelskette Frilufts.

Fenix Outdoor trat 2013 der Fair Labor Association bei und wurde 2018 akkreditiert; die Mitgliedschaft deckt Fjällräven, Hanwag und Tierra ab. Eine Akkreditierung heißt, dass die FLA das Sozialprogramm des Konzerns geprüft hat, nicht, dass jede Fabrik geprüft wurde. Sie ist aber mehr, als die meisten Marken vorweisen.

Ein Ausstieg aus PFC mit Jahreszahlen ist ein Beleg. Eine Fabrikliste wäre der nächste.

Wo produziert wird

Fjällräven nennt in seiner Pressemitteilung zur PFC-Historie die Schritte nach: 2009 der Beschluss, PFC aus allen Produkten zu nehmen, 2012 die erste Eco-Shell, 2015 der vollständige Verzicht in Stoffen von Jacken, Zelten und Rucksäcken, 2023 die ersten PFC-freien Reißverschlüsse von YKK. Das ist ungewöhnlich präzise dokumentiert. Zu den Produktionsländern und Fabriken haben wir dagegen weder bei der Marke noch beim Konzern eine veröffentlichte Liste gefunden; der CSR-Bericht von Fenix Outdoor beschreibt das Sozialprogramm, keine Betriebe mit Namen. Wir führen den Punkt als ungeprüft, nicht als negativ.

Was der Preis kauft — unsere Einschätzung

Dieser Abschnitt ist eine Einschätzung, kein Befund. G-1000 besteht laut Produktangaben aus 65 Prozent Polyester und 35 Prozent Baumwolle und wird mit Wachs nachimprägniert; das ist eine Konstruktion, die auf Reparatur und lange Nutzung ausgelegt ist. Der Preis liegt im oberen Mittelfeld. Was man dafür belegt bekommt, sind ein akkreditiertes Sozialprogramm und eine dokumentierte Chemikalienpolitik. Was man nicht bekommt, ist eine Antwort auf die Frage, in welchem Land die eigene Jacke genäht wurde. Garantiebedingungen unterscheiden sich je Region; die nordamerikanische Seite nennt eine begrenzte lebenslange Garantie auf Herstellungsfehler, die europäische Seite konnten wir bei Abruf nicht lesen.

Was wir belegen können

  • Gründung 1960 in Örnsköldsvik durch Åke Nordin, Kånken seit 1978 (Presseraum Fjällräven)
  • Zugehörigkeit zu Fenix Outdoor International AG, Sitz Zug, Nasdaq Stockholm (Jahresbericht Fenix Outdoor)
  • Fair Labor Association: Beitritt 2013, Akkreditierung 2018, deckt Fjällräven, Hanwag, Tierra (FLA)
  • PFC-Ausstieg mit Jahreszahlen 2009, 2012, 2015, 2023 (Presseraum Fjällräven)

Was nicht

  • Fabrikliste und Produktionsländer — nicht gefunden, nicht abschließend geprüft
  • Garantie in Europa — Seite bei Abruf nicht erreichbar; belegt ist nur die nordamerikanische Regelung
  • Reparaturzahlen — kursierende Stückzahlen konnten wir nicht in einer Konzernquelle belegen
  • Herstellkosten und Löhne — nicht öffentlich

Quellen

5 insgesamt · intern archiviert
  1. Presseraum Fjällräven, Über uns — Gründung 1960 in Örnsköldsvik, Kånken 1978 — Fjällräven Abgerufen 13. September 2026
  2. Presseraum Fjällräven — „Saying no to PFCs since 2009", Zeitleiste 2009 bis 2023 — Fjällräven Abgerufen 13. September 2026
  3. Jahresbericht 2024 Fenix Outdoor International AG — Marken, Sitz Zug, Nasdaq Stockholm — Fenix Outdoor Abgerufen 13. September 2026
  4. Fair Labor Association — Fenix Outdoor: Beitritt 2013, Akkreditierung 2018, abgedeckte Marken — Fair Labor Association Abgerufen 13. September 2026
  5. Garantiebedingungen Nordamerika — begrenzte lebenslange Garantie auf Herstellungsfehler — Fjällräven North America Abgerufen 13. September 2026

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Häufige Fragen

Wem gehört Fjällräven?

Fenix Outdoor International AG, einem Konzern mit Sitz in Zug, dessen Aktie an der Nasdaq Stockholm notiert ist. Zur Gruppe gehören auch Hanwag, Tierra und Royal Robbins.

Ist Fjällräven PFC-frei?

Nach eigener Darstellung seit 2015 in allen Stoffen von Jacken, Zelten und Rucksäcken; PFC-freie Reißverschlüsse kamen 2023 dazu. Die Zeitleiste steht im Presseraum der Marke.

Wo wird Fjällräven produziert?

Eine veröffentlichte Fabrikliste haben wir nicht gefunden. Belegt ist, dass das Sozialprogramm des Konzerns seit 2018 von der Fair Labor Association akkreditiert ist.

Gibt es eine Garantie auf Fjällräven-Produkte?

Die nordamerikanische Seite nennt eine begrenzte lebenslange Garantie auf Herstellungsfehler. Die europäischen Bedingungen konnten wir bei Abruf nicht lesen; sie können abweichen.

Seit wann gibt es den Kånken?

Seit 1978. Fjällräven entwickelte den Rucksack nach eigenen Angaben mit dem schwedischen Pfadfinderverband gegen Rückenprobleme bei Schulkindern; die Marke selbst wurde 1960 in Örnsköldsvik gegründet.

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